Ihrem Hund steht ein schmerzhafter operativer Eingriff bevor?
So können Sie ihm helfen, den Eingriff gut zu überstehen. Fragen Sie bei den folgenden Punkten, die Abläufe in der behandelnden Praxis betreffen, Ihre Tierärztin/ Ihren Tierarzt.
Vor dem OP-Tag:
- Gesundheitscheck: ein aktuelles Blutbild kann helfen, die Organfunktionen zu prüfen, um die Narkose sicher zu gestalten
- In der Regel darf der Hund 8–12 Stunden vor der OP nichts fressen, damit der Magen leer ist und das Risiko des Erbrechens unter Narkose sinkt. Wasser darf meist bis 2 Stunden vorher angeboten werden
- Direkt vor dem Eingriff sollte der Hund sich lösen können, bieten Sie hierfür eine kurze Gassi-Runde an der Leine an
- Es kann eine Möglichkeit sein, Ihrem Hund schon vor dem Eingriff Schmerzmittel zu verabreichen, um eine optimale Schmerzabdeckung in der Operation zu erzielen. Besprechen Sie diese Option mit Ihrer behandelnden Tierärztin/ Ihrem behandelnden Tierarzt.
Am OP-Tag:
- Nüchtern, ruhige Umgebung, Stress vermeiden, selbst Ruhe ausstrahlen - die Tiere spüren unsere Aufregung
- Transport in einer gesicherten gewohnten Umgebung (rutschfeste Unterlage)
Nach der OP:
- Wärme und Ruhe anbieten
- Wasser und leicht verdauliches Futter erst nach vollständigem Erwachen und Karenzzeit nach Anweisung der Tierärztin/des Tierarztes anbieten
- Gegebenenfalls Wundkontrolle
- Medikamente nach Behandlungsplan
Wichtige Fragen, die Sie dem Tierarzt vorab als Besitzer stellen können:
- Wann darf mein Hund wieder fressen und trinken?
- Wie erkenne ich, ob mein Hund noch schmerzhaft ist?
- Wie erkenne ich Komplikationen?
- Wann erfolgt die Nachkontrolle in der Praxis?