Leipziger Tierärztekongress 2026
Der Leipziger Tierärztekongress 2026 war für uns ein echtes Highlight und wir möchten uns herzlich bei allen Tierärztinnen und Tierärzten bedanken,…
Das Thema Zähne und Zahnpflege wird Ihnen als Tierhalter:in mit Sicherheit immer wieder begegnen. Wir haben im Folgenden die wichtigsten Fragen rund um die Entstehung von Parodontalerkrankungen sowie die Zahnpflege Ihres Haustiers für Sie zusammengestellt.
Die exakte Ursache für Mund-/Maulgeruch bei einem Hund lässt sich ohne Untersuchung selten sicher festlegen. Am häufigsten entsteht Geruch im Maul durch Zahnbelag (Plaque/Biofilm), der von Bakterien besiedelt wird, und durch Entzündungen von Zahnfleisch und Zahnhalteapparat (Gingivitis/Parodontitis). Auch Zahnstein, Taschen, lockere oder frakturierte Zähne sowie Abszesse können riechen. Seltener kommen Ursachen außerhalb des Mauls infrage, zum Beispiel Magen-Darm-Probleme, Leber-/Nierenerkrankungen oder Diabetes. Produkte zur täglichen Zahnpflege (zum Beispiel Plaque-Kontrolle über Zähneputzen, Gel, Zahnpflegetücher oder Futterzusätze) helfen vor allem, wenn die Ursache dental ist.
Wichtig: Plötzlicher starker Geruch, Blut im Speichel, Fressunlust oder Schwellungen sollten zeitnah tierärztlich abgeklärt werden.
Ja. Bei einem Hund sind Zahnstein und der darunterliegende bakterielle Biofilm häufige Ursachen für Mund-/Maulgeruch. Zahnfleischtaschen (Parodontaltaschen) speichern Futterreste und Bakterien; das riecht oft „faulig“. Wackelige Zähne können auf fortgeschrittene Parodontitis oder Wurzelprobleme hinweisen. Abszesse an der Zahnwurzel oder im Kiefer können stark riechen, auch wenn außen wenig zu sehen ist. Fremdkörper wie Holzsplitter, Grashalme oder Knochenstücke zwischen Zähnen oder im Zahnfleisch lösen Entzündung und Geruch aus.
Eine Maulhöhlenuntersuchung klärt, was mechanisch entfernt werden muss; tägliche Zahnpflege kann Neubildung von Plaque verlangsamen. Ergänzend können PlaqTiv+ oder Orozyme®-Produkte die Plaque-Kontrolle unterstützen, ersetzen aber keine Entfernung von Zahnstein bei der Tierärztin oder dem Tierarzt.
Dentalröntgen ist bei vielen Hunden sinnvoll, weil ein großer Teil der Erkrankung „unter der Oberfläche“ liegt. Bei Parodontitis können Knochenabbau und Wurzelprobleme vorliegen, auch wenn man im Wachzustand nur wenig sieht. Röntgen hilft, Wurzelabszesse, Frakturen, Retentionszähne, Fremdkörper, Knochenverlust und die Prognose einzelner Zähne zu beurteilen und zu entscheiden, ob Reinigung reicht oder Extraktion nötig ist.
Meist wird Dentalröntgen im Rahmen einer Zahnsanierung unter Narkose durchgeführt. Häusliche Pflege mit PlaqTiv+ oder Orozyme® kann die Plaque-Neubildung bremsen, ersetzt aber nicht die Diagnostik, wenn Ihr Hund Mundgeruch, Schmerzen oder lockere Zähne zeigt. Besonders bei einseitigem Geruch, Schwellung oder einer „Fistel“ ist Röntgen hilfreich.
Hunde zeigen Maulschmerzen oft subtil. Achten Sie bei Ihrem Hund auf: einseitiges Kauen, langsames Fressen, Futter fallen lassen, Leckerli ablehnen, Spielzeug/Kauartikel meiden, Reiben oder Pfoten am Maul, Kopfscheu (Berührung am Kopf unangenehm), vermehrtes Speicheln, Blut im Speichel, Maulgeruch, Schmatzen oder Zähneknirschen. Manche Hunde gähnen häufig oder wirken „mürrisch“ und ziehen sich zurück.
Wichtig: Auch wenn Ihr Hund frisst, kann er trotzdem Schmerzen haben. Wenn eines der oben genannten Anzeichen zutrifft, sollten in der tierärztlichen Praxis Maulhöhle, Zahnfleisch und Zähne untersucht und danach eine passende Zahnpflege-Routine geplant werden. Alarmzeichen sind Schwellungen am Fang, einseitiger Nasenausfluss oder „dicke Backe“.
Langfristig helfen PlaqTiv+/Orozyme®, Beschwerden vorzubeugen.
Zu Hause hilft bei Ihrem Hund am besten eine konsequente Routine gegen Plaque. Goldstandard ist tägliches Zähneputzen mit Tierzahnpasta (zum Beispiel PlaqTiv+ Zahnpasta) und passender Bürste. Für den Einstieg oder empfindliche Hunde eignen sich PlaqTiv+ Pflegetücher oder ein geräuschloses Maulspray. Ein Trinkwasserzusatz kann die Pflege vereinfachen; PlaqTiv+ Kau-Sticks oder Orozyme® Kaustreifen ergänzen die Pflege durch mechanische Reinigung.
Vermeiden sollten Sie Human-Zahnpasta (Fluorid, Schaumbildner), sehr harte Kauartikel/Knochen (Zahnfrakturen) und stark zuckerhaltige Snacks.
Bleibt der Geruch trotz Pflege, lassen Sie Zähne und Zahnfleisch tierärztlich prüfen. Starten Sie langsam und belohnen Sie Ihren Hund danach.
Ja. Ein vereiterter Zahn oder Wurzelabszess kann bei Ihrem Hund deutlichen Mund-/Maulgeruch verursachen, auch wenn außen zunächst wenig auffällt. Besonders Backenzähne (Oberkiefer) können Abszesse entwickeln, die erst später als Schwellung unter dem Auge, „dicke Backe“ oder als kleine, nässende Öffnung (Fistel) sichtbar werden. Manche Hunde zeigen nur einseitiges Kauen, Kopfscheu oder vermehrtes Speicheln.
Die Diagnose wird durch Maulhöhlenuntersuchung und oft Dentalröntgen gestellt; dort sieht man Wurzelspitzen, Knochenauflösungen oder Frakturen. Therapie ist meist Extraktion oder Wurzelbehandlung plus Schmerztherapie; Antibiotika allein beheben die Ursache selten. Nach Sanierung hilft tägliche Zahnpflege (PlaqTiv+/Orozyme®) gegen neue Beläge und reduziert das Risiko, dass Entzündungen schnell zurückkehren.
Hinweise auf einen Fremdkörper im Maul Ihres Hundes treten plötzlich auf: Mundgeruch, Speicheln, Pfote ans Maul, Würgen, Husten oder „Kauen ins Leere“. Manche Hunde lassen Futter fallen, jaulen beim Kauen oder vermeiden eine Seite.
Schauen Sie vorsichtig nach Holzsplittern, Knochensplittern, Fäden oder Grannen zwischen Zähnen, am Gaumen oder unter der Zunge – aber ziehen Sie nichts heraus, wenn es fest sitzt oder blutet. Auch ein Fremdkörper im Zahnfleisch kann wie ein Abszess wirken und übel riechen. Die Tierärztin oder der Tierarzt kann untersuchen, ggf. sedieren und entfernen; danach ist Schmerztherapie wichtig.
Die sinnvollste Behandlung bei Mundgeruch Ihres Hundes richtet sich nach der Ursache. Ist Plaque/Parodontitis der Treiber, ist eine professionelle Zahnreinigung (oft mit Politur und ggf. Dentalröntgen) die Basis; danach dient tägliche Pflege (Zähneputzen, PlaqTiv+ Zahnpflegetücher/Trinkwasserzusatz, Orozyme® Kaustreifen/-Zahnpflege-Gel) der Vorbeugung weiterer Beschwerden. Wenn Zähne stark locker sind, Wurzelabszesse vorliegen oder Knochenabbau vorliegt, kann es nötig sein, Zähne zu ziehen. Antibiotika sind meist nur angezeigt bei tiefen Infektionen, Abszess, Fieber oder ausgeprägter Entzündung – nicht als „Ersatz“ für Zahnsteinentfernung. Schmerztherapie ist wichtig bei Entzündungen und nach operativen Eingriffen.
Ein guter Behandlungsplan kombiniert die Beseitigung der Ursache mit einer langfristige Zahnpflege-Routine. Bei Verdacht auf Organursachen kann in der tierärztlichen Praxis auch eine zusätzliche Blut-/Urin-Diagnostik erfolgen.
Ob Ihr Hund eine Zahnreinigung unter Narkose braucht, hängt vom Befund ab: sichtbarer Zahnstein, Zahnfleischentzündung, Taschen, Schmerzen, lockere Zähne oder Mundgeruch trotz guter Pflege sprechen dafür. Eine wirksame professionelle Reinigung umfasst meist das Entfernen von Belägen auch unter dem Zahnfleisch sowie Politur; das ist bei Hunden in der Regel nur in Sedierung/Narkose sicher möglich.
Häusliche Produkte wie PlaqTiv+ (Biofilm-/Mineral-Management) oder Orozyme® (LPO-Enzym-System) sind vor allem zur Vorbeugung und zum Erhalt der Zahngesundheit nach der Reinigung sinnvoll, können aber vorhandenen Zahnstein nicht zuverlässig entfernen. Die Tierärztin oder der Tierarzt entscheidet nach genauer Untersuchung, ggf. mit Dentalröntgen, ob es zusätzlich nötig ist, besonders geschädigte Zähne zu entfernen.
Ob Zähne bei Ihrem Hund gezogen werden müssen, entscheidet die Tierärztin oder der Tierarzt nach Untersuchung, häufig mit Dentalröntgen. Extraktionen sind nötig bei stark gelockerten Zähnen durch Parodontitis, bei Wurzelabszessen, schmerzhaften Frakturen oder wenn Knochenabbau zu einer schlechten Prognose führt. Ziel ist Schmerzfreiheit und Infektionskontrolle – damit verschwindet oft auch der Mundgeruch.
Die meisten Hunde kommen mit fehlenden Zähnen gut zurecht, weil sie Futter eher schlucken als kauen. Nach der OP braucht Ihr Hund meist einige Tage bis Wochen weiche Kost und Schonung; anschließend sind viele wieder voll belastbar. Wichtig ist danach eine Routine zur Plaque-Kontrolle (Zähneputzen, Pflegeroutine mit PlaqTiv+/Orozyme®), um verbleibende Zähne zu schützen.
Welche Schmerzmittel für Ihren Hund geeignet sind, entscheidet die Tierärztin oder der Tierarzt anhand von Alter, Gewicht, Organwerten und dem Eingriff. Häufig werden nach Zahnreinigung mit Extraktionen nicht-steroidale Entzündungshemmer (NSAIDs) eingesetzt; bei stärkeren Schmerzen kommen zusätzlich Opioide oder andere Analgetika sowie lokale Nervenblocks während der OP infrage. Die Dauer reicht je nach Befund von 1–2 Tagen bis 5–7 Tage nach mehreren Extraktionen oder Abszessbehandlung.
Sehr wichtig: Geben Sie Ihrem Hund niemals Human-Schmerzmittel (zum Beispiel Ibuprofen, Paracetamol) ohne tierärztliche Anweisung. Wenn Ihr Hund trotz Schmerzmittel nicht frisst, stark speichelt oder sich zurückzieht, muss nachkontrolliert werden.
Die Ursachen für Mund-/Maulgeruch bei einer Katze ist ohne Untersuchung meist nicht sicher bestimmbar. Häufig entsteht Geruch im Maul durch Plaque, Zahnstein und Entzündungen von Zahnfleisch/Zahnhalteapparat. Bei Katzen kommen zusätzlich schmerzhafte Zahnresorptionen (FORL) sowie Gingivitis/Stomatitis relativ häufig vor. Auch Abszesse, Frakturen oder Fremdkörper können Geruch verursachen. Außerhalb des Mauls sind unter anderem Nierenerkrankungen, Leberprobleme oder Diabetes möglich; ein ammoniakartiger Geruch macht Nieren besonders verdächtig.
Für die Prophylaxe sind tägliche Maßnahmen entscheidend: Wir empfehlen Zähneputzen mit PlaqTiv+ Zahnpasta oder PlaqTiv+ Zahnpflegetücher. Orozyme® Zahnpflege-Gel kann bei Katzen direkt auf die Pfote gegeben werden, wenn die Gabe direkt ins Maul nicht zugelassen wird.
FORL (Feline Odontoklastisch-resorptive Läsionen) ist eine schmerzhafte Zahnerkrankung bei Katzen, bei der die Zahnsubstanz nach und nach abgebaut wird. Häufig sind die betroffenen Stellen von außen kaum sichtbar, verursachen aber oft starke Schmerzen, Probleme beim Fressen, Speicheln oder Zahnfleischentzündungen. Da die geschädigten Zähne nicht wieder heilen, müssen sie in vielen Fällen entfernt werden.
Ja. Bei einer Katze können Zahnstein und Plaque die Grundlage für Mundgeruch bilden, weil Bakterien und Entzündung entstehen. Entzündetes Zahnfleisch (Gingivitis) riecht oft deutlich und kann beim Berühren oder Fressen schmerzen. Wackelige Zähne können Parodontitis, Wurzelprobleme oder FORL begleiten. Abszesse an Zahnwurzel oder im Kiefer können stark riechen, auch ohne große äußere Schwellung. Fremdkörper (zum Beispiel Fäden, Knochenstückchen, Holzsplitter) zwischen Zähnen oder im Zahnfleisch verursachen Entzündung und Geruch.
Regelmäßige häusliche Pflege wie Zähneputzen, die Behandlung mit PlaqTiv+ Zahnpflegetüchern oder Orozyme® Zahnpflege-Gel kann Ihnen dabei helfen, Veränderungen frühzeitig zu entdecken und der Bildung von Plaque vorbeugen. Eine endgültige Diagnose ist aber nur in der tierärztlichen Praxis möglich.
Katzen verstecken Maulschmerzen häufig. Achten Sie bei Ihrer Katze auf Anzeichen wie:
Viele Katzen wechseln auf weiche Nahrung, schlucken hastig oder schreien beim Kauen. Auch Verhaltensänderungen sind typisch: Rückzug, Reizbarkeit, weniger Putzen (Fell wird struppig), Berührung am Kopf wird gemieden. Bei diesen Zeichen ist eine Maulhöhlenuntersuchung – oft unter Sedierung – sinnvoll.
Zahnpflegeprodukte wie Orozyme® Zahnpflege-Gel sind nach einer Behandlung als Routine geeignet, um die Zahngesundheit zu erhalten, können aber die tierärztliche Behandlung nicht ersetzen.
Zu Hause geht es bei Ihrer Katze vor allem um Plaque-Kontrolle, weil Beläge schnell zu Entzündung und Geruch führen. Ideal ist tägliches Zähneputzen mit PlaqTiv+ Zahnpasta; viele Katzen brauchen aber einen sanften Einstieg. Dafür eignen sich Zahnpflegetücher oder ein Gel: Orozyme® Zahnpflege-Gel ermöglicht eine stressfreie Anwendung, bei der das Gel direkt ins Maul oder sogar auf die Pfote gegeben werden kann. Als Ergänzung können Futterzusätze wie Orozyme® Bucco-Fresh PlaqueOffTM oder Leckerlis wie Orozyme® Bucco-Fresh Dental Croq mit Zahnpflege-Ansatz genutzt werden – wichtig ist die tägliche, konsequente Anwendung.
Vermeiden Sie Human-Zahnpasta, sehr harte Kauartikel (Zahnfrakturen) und „Hausmittel“ wie ätherische Öle.
Bleiben Mundgeruch, Speicheln oder Fressprobleme bestehen, sollte in der tierärztlichen Praxis FORL/Parodontitis abgeklärt werden.
Bei einer Katze hängt die beste Behandlung von der Ursache des Mundgeruchs ab. Ist Plaque/Zahnstein mit Gingivitis die Hauptursache, ist eine professionelle Zahnreinigung (meist unter Narkose, oft mit Dentalröntgen) zentral; danach hilft tägliche Pflege (zum Beispiel Orozyme®-Gel, PlaqTiv+-Wipes, ggf. Futterzusatz) gegen Neubildung von Belägen. Bei FORL oder nicht erhaltungswürdigen Zähnen sind Extraktionen die wirksamste Schmerz- und Geruchsbehandlung. Bei chronischer Gingivostomatitis können neben intensiver Zahnsanierung auch entzündungshemmende Therapie, Schmerzmanagement und ggf. weitere Maßnahmen nötig sein; Antibiotika sind meist nur bei bakterieller Sekundärinfektion oder Abszess sinnvoll.
Ziel ist: Entzündung stoppen, Schmerz beseitigen, und eine dauerhafte Routine etablieren, mit regelmäßigen Kontrollen in der tierärztlichen Praxis.
Nach einer Zahn-OP bei Ihrer Katze ist weiche Kost sinnvoll, besonders nachdem Zähne gezogen wurden. Oft wird für einige Tage bis etwa 1–2 Wochen Nassfutter, eingeweichtes Trockenfutter oder eine Rekonvaleszenzdiät empfohlen; die Dauer hängt von Anzahl/Art der Extraktionen und der Wundheilung ab. Leicht angewärmtes Futter wird häufig besser angenommen.
Achten Sie darauf, dass Ihre Katze frisst und trinkt – Fresspausen können bei Katzen rasch kritisch werden. Leckerli, Kauartikel und sehr hartes Futter sollten in der frühen Heilphase vermieden werden. Mit Maulpflege zu Hause (Pflege durch Zähneputzen, Zahnpflegetücher oder Zahnpflege-Gel) beginnt man erst nach Absprache mit dem Tierarzt oder der Tierärztin. Danach können schrittweise Orozyme® oder PlaqTiv+ in die Routine integriert werden.
Bei vielen Katzen ist eine vollständige Maulhöhlenuntersuchung nur unter Sedierung/Narkose sinnvoll, weil sie das Maul nicht lange öffnen lassen und bei Schmerzen aggressiv werden oder sich zurückziehen. Unter Sedierung kann die Tierärztin oder der Tierarzt Zahnfleischsaum, Taschen, Zunge, Gaumen und Rachen gründlich beurteilen, Zahnstein sicher entfernen und – falls nötig – Dentalröntgen durchführen. Gerade FORL, Wurzelabszesse oder Knochenabbau sind ohne diese Schritte leicht zu übersehen.
Für die Katze ist eine Untersuchung unter Narkose oft stressärmer als wiederholte kurze Versuche im Wachzustand. Häusliche Pflege (zum Beispiel mit Orozyme® oder PlaqTiv+) ist wichtig, ersetzt aber keine Diagnostik, wenn Mundgeruch, Speicheln oder Fressprobleme über Wochen fortbestehen.
Bei Katzen dürfen Schmerzmittel und Antibiotika nur tierärztlich gewählt werden, weil viele Wirkstoffe toxisch sind. Häufig eingesetzte Schmerzmittel nach Zahnbehandlung sind Opioide (zum Beispiel Buprenorphin) und – je nach Gesundheitsstatus – katzengeeignete NSAIDs mit kurzer Anwendungszeit; die Auswahl hängt besonders von Nieren-/Leberwerten und Dehydrierung ab.
Achtung: Viele Humanpräparate sind für Katzen nicht geeignet. Paracetamol ist für Katzen hochgiftig, Ibuprofen/Diclofenac können schwere Magen-/Nierenschäden auslösen. Antibiotika werden meist nur bei Abszess, Fieber oder bakterieller Sekundärinfektion gegeben; entscheidend ist die Zahnsanierung (Reinigung/Extraktion) in der tierärztlichen Praxis.
Wenn Ihre Katze nach der OP nicht frisst, speichelt oder apathisch ist, sollte sie sofort kontrolliert werden. Nach der Behandlung unterstützen Orozyme® oder PlaqTiv+ die tägliche Plaque-Prophylaxe.